Auf den Spuren der Salzburger Musikgeschichte

Der an der Universität Mozarteum Salzburg eingerichtete „Arbeitsschwerpunkt Salzburger Musikgeschichte“ bringt Interessierten die Schätze der Salzburger Musikgeschichte näher – mit regelmäßigen Veranstaltungen und ausführlichen Publikationen.

Aus einer 2011 gegründeten Forschungsplattform des Departments für Musikwissenschaft an der Universität Mozarteum wurde 2014 der ebenfalls dort angesiedelte „Arbeitsschwerpunkt Salzburger Musikgeschichte“, der sich verschiedenen Themen aus Salzburgs musikalischer Vergangenheit und Gegenwart widmet. Auf der eigens ins Leben gerufenen Website www.salzburger-musikgeschichte.at werden Downloads zur Verfügung gestellt sowie Informationen durch Übersichten und Archivalien leicht zugänglich gemacht. Darunter finden sich beispielsweise kurze Porträts zu bedeutenden, aber auch weniger bekannten Persönlichkeiten des 19., 20. und 21. Jahrhunderts aus verschiedensten Bereichen der Salzburger Musikkultur ebenso wie eine Datenbank, die einen schnellen Überblick über einschlägige Fachliteratur ermöglicht. Hinzukommen regelmäßige Publikationen und zahlreiche Veranstaltungen wie Workshops und Symposien, die sich nicht nur an ein Fachpublikum, sondern an alle Interessierten richten und sich unterschiedlichen Themen – etwa mit „Those were the days“ populären Musikkulturen der 1950er- und 1960er-Jahre oder „Salzburgs Hymnen von 1816 bis heute“ – widmen.

„Auf den Spuren der Salzburger Musikgeschichte“ bei Führungen und im Taschenformat

Eine äußerst beliebte Veranstaltungsreihe des Arbeitsschwerpunktes sind die 2012 mit einem Besuch des Salzburger Glockenspiels ins Leben gerufenen monatlichen Führungen zu musikalischen Schauplätzen in Stadt und Land Salzburg, bei denen Ausstellungen und Institutionen erkundet werden sowie im Rahmen von Spaziergängen auf den Spuren von für die Salzburger Musikgeschichte bedeutenden Persönlichkeiten gewandelt werden kann.

© Universität Mozarteum Salzburg

Zuletzt erschien Ende 2019 die Broschüre „Auf den Spuren der Salzburger Musikgeschichte“, die – im handlichen Taschenformat – eine erlesene Auswahl der schon besuchten Orte aufgreift und sie mit weiteren Museen, Archiven und Bibliotheken, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungsorten ergänzt. In den mit Hilfe von Stadtplänen und Fotos nachzuverfolgenden Spaziergängen kann das Salzburg früherer Epochen erkundet und Künstlerinnen wie Lilli Lehmann oder Michael Haydn nachgespürt werden.

© Universität Mozarteum Salzburg

Über den/die Forscher*In

Mag.Art Sarah Haslinger ist seit Oktober 2016 Universitätsassistentin für Salzburger Musikgeschichte am Department für Musikwissenschaft und Mitglied des „Arbeitsschwerpunktes Salzburger Musikgeschichte“. Mitarbeit an mehreren Projekten mit Schwerpunkt Salzburger Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts für die „Forschungsplattform Salzburger Musikgeschichte“, an einem Buchprojekt über die Geschichte des Mozarteums sowie Zusammenarbeit mit dem Kunst-ARCHIV-Raum.