Unser aller Alltag wird merklich oder unbemerkt durch wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovation mitbestimmt.

  • Wolfgang Muchitsch, Museumsbund Österreich

         Universitäten und sammelnde Organisationen wie Museen sind seit ihren institutionellen Anfängen stets in enger Kooperation. Forschungsinteressen und -möglichkeiten in und von Museen sind allerdings meist vom Blick in die Vergangenheit geprägt – Prognosen zur Zukunft oder Entwicklung von neuen Methoden sind seltener. Dafür aber sind Museen hervorragende Speicher und ihre Sammlungen Fundament für objektbasierte Forschungen. Das, was in öffentlichen Ausstellungen gesehen werden kann, ist nur die Spitze der „Sammlungsberge“, die wir in Depots verwahren: Diese sind wertvolle Vergleichsobjekte für wissenschaftliche Forschung. Die Erkenntnisse aus diesen Forschungen wiederum sind den Museen Anlass für Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate.

    Universitäten und Museen stehen also in einer symbiotischen Beziehung zueinander, von deren Output interessierte Besucher*innen und User*innen in beiden Institutionen profitieren.«

  • Doris Schmidauer

         Wie sehr unser Leben von Forschung bestimmt ist, hat eben erst die Covid-Krise deutlich werden lassen. Aber auch von solchen negativen Beispielen abgesehen, wird unser aller Alltag merklich oder unbemerkt durch wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovation mitbestimmt. Darauf hinzuweisen, es bekannter, partizipativer zu machen bedeutet, bestehende Mauern zwischen Wissenschaft und Gesellschaft einzureißen und dadurch auch die Demokratie zu stärken. Ich gratuliere der uniko zu dieser spannenden Initiative und wünsche viel Erfolg.«