Unser aller Alltag wird merklich oder unbemerkt durch wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovation mitbestimmt.

  • © Arnold Poeschl

    Maja Haderlap

         Das Wesen und Wirken einer Universität kann man nicht mit den Begriffen der Nützlichkeit, oder Alltagstauglichkeit beschreiben. Damit wird man ihrer Bedeutung nicht gerecht. Die Universitäten werden unsere Zukunft und unseren Alltag prägen, wenn sie Orte eines umfassenden, offenen Nachdenkens und Forschens bleiben. Es sollen Orte sein, an denen gelehrt, gefragt, ausprobiert, verändert, und kritisiert wird. Eine Universität ist kein Zulieferbetrieb, sondern im besten Sinne eine geistige Inspirationsquelle, unverzichtbar in Zeiten großer gesellschaftlicher, sozialer, ökologischer und kultureller Umbrüche.«

    Maja Haderlap, Schriftstellerin

  • © Böhm

    Markus Koschuh

         In Österreich wird schon lange viel zu viel ausgebildet und zu wenig gebildet. Die Universitäten halten dagegen, so gut es geht und gehören nach Kräften unterstützt und in ihrer gesellschaftlichen Relevanz gestärkt. Denn eine gute „Wissenschaft“ schafft dann Wissen, wenn sie nicht nach Markterfordernissen ausbildet sondern über Tellerränder hinausblickt – und auch ein vermeintliches Scheitern zulässt. Aus Scheitern sind schließlich schon die bahnbrechendsten Ideen entstanden – da sind sich Kabarett und Wissenschaft nicht unähnlich.«

    Markus Koschuh, Kabarettist

  • © Ingo Pertramer

    Ursula Strauss

         In einer Krise zeigt sich, worauf es ankommt: Wissenschaft und Forschung gehören dazu. Ob Corona-Pandemie oder Klimakrise, Forscherinnen und Forscher tragen dazu bei, große Herausforderungen lösen zu können. Ihr Wissen bereichert unseren Alltag und macht das Leben lebenswerter. Als Schauspielerin begeistern mich faszinierende Geschichten – seien Sie neugierig und tauchen Sie in die Welt der Wissenschaft ein.«

    Ursula Strauss, Schauspielerin und Sängerin

  • © Zahradnik

    Daniel Bohmann

         Wenn wir mit Kindern arbeiten, wollen wir mit ihnen gemeinsam das Tor zur Welt aufstoßen. Bildung ermöglicht es allen Menschen, ihren Wissensdurst zu stillen, kritisch zu denken und den Forscher*innengeist zu wecken. Kinder stehen am Beginn dieses Weges, der sie unweigerlich auf die Universitäten führt, wo aus diesen Zutaten etwas Positives für die Allgemeinheit entsteht. Es liegt an uns, die Hindernisse auf dem Weg dahin zu eliminieren und es allen Menschen zu ermöglichen, von kleinen Entdecker*innen zu großen Forscher*innen auf Österreichs Universitäten zu werden.«

    Daniel Bohmann, Bundesgeschäftsführer Kinderfreunde Österreich

  • © Daniel Waschnig

    Werner Wutscher

         Forschung ist weder Selbstzweck noch ein exklusives Diskursfeld von akademischen Eliten. Sie beeinflusst das Leben von allen Menschen in einer Gesellschaft. Es gilt daher, möglichst vielen Menschen ein Verständnis darüber zu ermöglichen, wie der Wissenschaftsbetrieb zu neuen Erkenntnissen gelangt und woran Forscher*innen hierzulande arbeiten. Die wichtigsten Präventivmaßnahmen gegen Verschwörungstheorien und fake news sind die klare, verständliche Information und der aufmerksame Dialog. Die uniko nimmt diese Aufgaben sehr ernst. Die Kampagne „Uninteressant?“ sollte also möglichst alle von uns interessieren.«

    Werner Wutscher, Generalsekretär des Europäischen Forum Alpbach

  • © MedUni Wien/privat

    Ulrike Schweiger

         Es gibt Ereignisse und Schicksale im Leben, die uns durcheinanderwirbeln und aus der Bahn werfen. Forschungen auf verschiedenen Gebieten lassen aber hoffen, dass es bei vielen Krankheiten oder seelischem Leid immer wieder neue Methoden und Erkenntnisse gibt, die helfen oder sogar heilen. Dass das Erforschen und das immer genauere Wissen darüber, wie Musik, Kultur, Sport, Sprache, Natur und vieles mehr neben einer immer besseren medizinischen Betreuung eine Heilung beschleunigen und Schmerzen lindern kann, stimmt mich sehr positiv. Dankbar unterstütze ich aus diesem Grund die Forschung – im Speziellen die Krebsforschung – seit fünf Jahren. Ich hoffe, dass viele Menschen durch positive Forschungsergebnisse Hilfe und Unterstützung bekommen, wenn sie darauf angewiesen sind!«

    Ulrike Schweiger, Elementare Musikpädagogin und Veranstaltungsorganisatorin

  • © Reinhard Winkler

    Norbert Trawöger

         Wir alle kommen als Forschende auf die Welt, um sie uns zu erobern, beginnen zu gehen, ziehen uns den Sessel ran, um zu der rot glühenden Herdplatte zu gelangen, machen dabei Erfahrungen und begreifen noch ganz viel anderes mehr. Gerade unsere pandemischen Tage machen uns gehörig bewusst, wie gut es ist, dass es Menschen gibt, die sich ihren Forscher*innentrieb nie abgewöhnt haben. Unsere Universitäten sind die Brutstätten dieses ewigen auf den Grundgehens und Wissenwollens, das im besten Fall Leben schützt, Unmögliches möglich macht. Wissenschaft ist Leben, das sollten alle wissen wollen!«

    Norbert Trawöger, Künstlerischer Direktor Bruckner Orchester Linz & Intendant Kepler Salon

  • © Uwe Strasser

    Regina Prehofer

         Die Zukunft überrascht uns immer wieder. Der Forschergeist der Unis trägt elementar dazu bei, die Zukunft positiv zu gestalten. Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorte befruchten sich gegenseitig durch Partnerschaften, Spin offs und gemeinsame Projekte. Ich denke auch an den Beitrag von Kunst und Philosophie in unserem Leben und bin dankbar, wie mein Studium mein eigenes Leben bereichert und geprägt hat. Größere Unternehmen sind traditionell Partner der Unis, ein starker Dialog mit KMUs und der Zivilgesellschaft ist ganz wichtig. Ich freue mich über diese Kampagne!«

    Regina Prehofer, Aufsichtsrätin bei SPAR, Wienerberger und AT&S

  • © Christoph Böhler/av Verlag

    Karl Ploberger

         Wie wichtig Forschung ist, zeigt sich tagtäglich in unserem Leben. Für mich als Journalist, der im naturwissenschaftlichen Bereich, konkret im Gartenbau, tätig ist, erlebe ich das seit Jahrzehnten. Immer wieder tauchen neue Probleme auf, die aber durch gezielte Forschungsmaßnahmen in den Griff gebracht werden. So sehr uns große Katstrophen zurzeit heimsuchen, bin ich voller Zuversicht, dass letztlich sowohl die Pandemie, als auch die Klimaveränderung von den forschenden Menschen und dem Willen der Zusammenarbeit aller gelöst werden. Denn auch hier zeigt mir die Natur ein gutes Vorbild: dort gibt es kein Problem, sondern immer nur eine Lösung.«

    Karl Ploberger, TV-Moderator, Buchautor und Gartenreiseleiter

  • © Wiener Städtische by Jeff Mangione

    Doris Wendler

         Als Sicherheitspartner der Österreicher*innen ist es unsere Aufgabe, uns mit zukünftigen Entwicklungen und Trends – sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen ebenso wie jenen am Kapitalmarkt – intensiv zu beschäftigen. Nur so können wir den Menschen heute und auch morgen die Sicherheit bieten, die sie benötigen. Wissenschaftliche Einrichtungen und deren Forschung spielen daher auch für die Wiener Städtische eine bedeutende Rolle. Neueste Erkenntnisse unterschiedlichster Disziplinen bilden eine wertvolle Basis und fließen in die Gestaltung neuer Sicherheits- und Vorsorgelösungen mit ein. Uninteressant? zeigt die vielschichtige Relevanz wissenschaftlicher Forschung auf, und wie diese unseren Alltag beeinflusst. Danke für diese wichtige Initiative und viel Erfolg!«

    Doris Wendler, Vorstandsdirektorin Wiener Städtische Versicherung

  • © Museumsbund Österreich

    Wolfgang Muchitsch

         Universitäten und sammelnde Organisationen wie Museen sind seit ihren institutionellen Anfängen stets in enger Kooperation. Forschungsinteressen und -möglichkeiten in und von Museen sind allerdings meist vom Blick in die Vergangenheit geprägt – Prognosen zur Zukunft oder Entwicklung von neuen Methoden sind seltener. Dafür aber sind Museen hervorragende Speicher und ihre Sammlungen Fundament für objektbasierte Forschungen. Das, was in öffentlichen Ausstellungen gesehen werden kann, ist nur die Spitze der „Sammlungsberge“, die wir in Depots verwahren: Diese sind wertvolle Vergleichsobjekte für wissenschaftliche Forschung. Die Erkenntnisse aus diesen Forschungen wiederum sind den Museen Anlass für Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate.
    Universitäten und Museen stehen also in einer symbiotischen Beziehung zueinander, von deren Output interessierte Besucher*innen und User*innen in beiden Institutionen profitieren.«

    Wolfgang Muchitsch, Präsident Museumsbund Österreich

  • © Wolfgang Zajc

    Doris Schmidauer

         Wie sehr unser Leben von Forschung bestimmt ist, hat eben erst die Covid-Krise deutlich werden lassen. Aber auch von solchen negativen Beispielen abgesehen, wird unser aller Alltag merklich oder unbemerkt durch wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovation mitbestimmt. Darauf hinzuweisen, es bekannter, partizipativer zu machen bedeutet, bestehende Mauern zwischen Wissenschaft und Gesellschaft einzureißen und dadurch auch die Demokratie zu stärken. Ich gratuliere der uniko zu dieser spannenden Initiative und wünsche viel Erfolg.«

    Doris Schmidauer, Unternehmensberaterin (First Lady)