Lernen und verstehen: JKU baut den Zirkus des Wissens

Die Welt des Zirkus und die Welt der Wissenschaft haben viel gemeinsam: Staunen, Neugier und die Lust am Außergewöhnlichen. Was liegt daher näher, als beides zu vereinen? Genau das macht die Johannes Kepler Universität Linz – und baut derzeit den Zirkus des Wissens.

Der neue Zirkus soll zum Platz kindlicher Neugier werden. Im Zirkus wird es rauchen, zischen, pfeifen und riechen. Die Welt wird sich analog und digital zugleich präsentieren. Clowns, Artist*innen, Akrobat*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen und Wissenschaftler*innen werden Wissen vermitteln. Die JKU wird dabei je nach Bedarf mit Theatern, Zirkusbetreiber*innen und anderen Schausteller*innen kooperieren. Sehen, verstehen und lernen nur angetrieben durch Neugier und Begeisterung. Ziel ist es, Kinder aus ganz Oberösterreich und darüber hinaus zu erreichen – je vielfältiger desto besser.

Mit dem ‚Zirkus des Wissens‘ entsteht eine Bildungseinrichtung, die es so weltweit wohl ganz selten gibt. Und es ist eine Einrichtung, die sich ganz direkt an Kinder und junge Menschen richtet. So sollen Kinder für Naturwissenschaft begeistert werden. Denn was braucht man, um Forscher*in zu werden? Neugier und ein Rätsel, das man lösen will. Beides findet sich vereint. Und zeigt vor allem eins: Wissenschaft macht Spaß! Der Holzbau bietet bis zu 300 Besucher*innen Platz und kostet rund zwei Millionen Euro.

Altrektor Professor Richard Hagelauer
© JKU

Über den/die Forscher*In

Altrektor Prof. Richard Hagelauer wurde 1993 als Professor an die JKU berufen. Er hat einen Betrag von drei Mio. Euro aus den an seiner Abteilung angesparten Drittmittelerträgen für das Projekt Zirkus des Wissens zur Verfügung gestellt. Neben den Mitteln für die Errichtung (etwa zwei Mio. Euro) steht damit auch ein beachtliches Startkapital für den Betrieb zur Verfügung.
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