Mund-Nasen-Schutzmaske richtig tragen: Video der MedUni Wien

Der Gebrauch von Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS) ist ein einfacher und sinnvoller Beitrag, um Mitmenschen vor der Ansteckung mit Coronaviren zu schützen. Die korrekte Handhabung von MNS veranschaulicht ein Video der Medizinischen Universität Wien.

Spätestens seit Anfang April 2020 sind derartige Masken auch hierzulande ein Begriff, doch der richtige Umgang damit ist vielen Menschen noch nicht vertraut. Hans-Peter Hutter und Kathrin Lemmerer vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien demonstrieren das richtige Anlegen der MNS und deren Sinnhaftigkeit im Zusammenhang mit Covid-19.

Diese Masken dienen primär nicht zum Selbstschutz (andere Modelle sind dafür besser geeignet). Der Zweck der MNS besteht hingegen darin, andere Personen vor einer Infektion zu schützen. Dies ist umso wichtiger, da es Infizierten mitunter gar nicht bewusst ist, dass sie bereits mit dem SARS-CoV-2-Virus angesteckt sind. Je mehr und je öfter Menschen Mund-Nasen-Schutzmasken tragen, desto eher sinken die Infektionsraten.

Die Handhabe ist sehr einfach:

  • Zunächst fasst man die Maske mit gewaschenen Händen an den beiden Bändchen und legt die MNS vor Mund und Nase.
  • Danach zieht man die Bändchen hinter die Ohren und adjustiert die Maske, damit sie dicht, also enganliegend, sitzt: Nase, Mund und Kinn müssen bedeckt sein. Diese Position ist nun beizubehalten, die MNS soll zwischenzeitlich nicht unter das Kinn oder auf die Stirn gezogen werden.
  • Die Vorderseite der Maske darf nicht berührt werden. Will man die Maske abnehmen, so fasst man sie wieder nur an den Bändern an und wäscht bzw. desinfiziert sich nach dem Ablegen gründlich die Hände.
© MedUni Wien/Matern

Über den/die Forscher*In

OA Assoc.-Prof. Priv.-Doz. DI Dr. med. Hans-Peter Hutter ist der stellvertretende Leiter der Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin am Zentrum für Public Health der MedUni Wien. Er studierte Landschaftsökologie und -gestaltung sowie Medizin. Forschungsschwerpunkte sind Risikoabschätzungen und gesundheitliche Auswirkungen von Klimawandel und Umweltverschmutzung.
© Dujmic

Über den/die Forscher*In

MSc Kathrin Lemmerer studierte Biodiversität & Ökologie sowie Naturschutz & Biodiversitätsmanagement. Sie arbeitet an der Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin am Zentrum für Public Health der MedUni Wien.
0 replies

Leave a Reply

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar